Hamburg (ots) - Michael J. Fox ("Zurück in die Zukunft") startet
wieder voll durch. In der neuen Comedy-Serie "The Michael J. Fox Show"
spielt er quasi sich selbst - einen voll im Berufsleben stehenden Mann,
der an Parkinson erkrankt. Charakterlich sei ihm die Figur sehr ähnlich:
"Wir sind beide optimistisch, großzügig und von Natur
aus zufrieden", sagt Fox im Gespräch mit TV Movie (Ausgabe 19/2013, EVT
30. August). Allerdings sei er selbst nicht so schnell aus der Ruhe zu
bringen wie sein Alter Ego. "Ich bin eher der entspannte Zen-Typ."
Für
Fox ist die Serie sein großes Comeback nach 13 Jahren
krankheitsbedingter Zwangspause. "Doch bei Gastauftritten merkte ich,
dass ich auch mit Parkinson schauspielern kann", sagt der 52-Jährige,
der bis zu 14 Stunden pro Tag vor der Kamera steht. "Das hätte ich nie
erwartet, aber es funktioniert", freut sich Fox. "Ich hatte noch nie so
viel Energie!"
Allerdings gäbe es auch Einschränkungen. "Es gibt
Dinge, bei denen breche ich mir jetzt fast die Beine: den Hosenstall
zuknöpfen, Schuhe zubinden, Zähne putzen." Dennoch denkt der
Schauspieler selten an seine Einschränkungen. "Andere tun das öfter als
ich", sagt der Star im TV Movie-Interview. "Meistens lache ich meine
Krankheit buchstäblich aus." Hinter seiner Haltung stecke eine große
Willensstärke, die ihm seine Eltern vermittelt hätten. "Aufgeben ist ein
Wort, das in meiner Familie nicht gilt", erklärt Michael J. Fox. "Parkinson wird mich niemals daran hindern, mein Leben zu leben, das steht fest."
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